Schwarzes Brett für Aktivitäten, die Mitarbeitende suchen

Wenn Sie auf das Schwarze Brett klicken, kommen Sie zu einer Sammlung von Aktivitäten, bei denen Sie mitmachen können.

Ehrenamt verbindet

Den Hintergrund dieses Modellprojektes dokumentiert diese Seite der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Vorstellung von Frau Melanie Raißle-Weber

Liebe Gemeindeglieder der Kirchen Zur Heiligen Familie und Sankt Anna!

Mein Name ist Melanie Raißle-Weber.
Ich freue mich, seit dem 1. März 2021 die frisch ,,geschmiedete'' Ehrenamtskoordinatorin der Seelsorgeeinheit Magstadt-Maichingen zu sein und bin sehr gespannt auf diese neue Herausforderung.
Als ausgebildete Goldschmiedemeisterin war ich in Stuttgart als Goldschmiedewerkstattleiterin tätig.
Die letzten Jahre blieb ich für meine beiden tollen kreativen Kinder (8 J. / 10 J.) zu Hause.
Mir war es wichtig, dass ich diese Zeit vollumfänglich mit meinen Kindern verbringen konnte.
Seit 11 Jahren wohnen wir als ökumenische Familie in Magstadt.
In dieser Zeit habe ich viele, sehr gute persönliche Kontakte zu ehrenamtlich Engagierten bekommen.
Beispielsweise haben wir Angebote wie Krabbelgruppen, Kinderkirchen, Krippenspiele und die Sternsinger erst konsumierend in Anspruch genommen, dann aber bald auch aktiv unterstützt. Diese freiwilligen Engagements sind wichtig, sinnvoll und sehr bereichernd.

Eine positive Rückmeldung ist dann der erste Schritt zu erfahren, wie sinnvoll und wichtig diese Tätigkeiten sind. (Viele Ehrenamtliche erleben Tag täglich, wie viel seliger Geben als Nehmen ist, wenn sie in freudige, dankbare Gesichter schauen und sich am Ende des Tages an die schönen Momente erinnern.)

Mit meiner Kreativität werde ich versuchen, bereits Ehrenamtliche weiter zu fördern und sich untereinander - wenn erwünscht - zu vernetzen. Aber auch interessierte Mitbürger und Mitbürgerinnen für neue Aktivitäten zu gewinnen und ermutigen, sich einzubringen.
Für persönliche Gespräche stehe ich Ihnen nach vorheriger Terminabsprache zur Verfügung. Gerne sind aber auch, so haben es uns diese Zeiten gelehrt, Videokonferenzen möglich. 
Meine Kontaktdaten: mobil: 0171 909 8539 E-Mail: Melanie.Raissle-Weber@drs.de
Ich freue mich auf viele persönliche Begegnungen mit Ihnen und verbleibe mit herzlichen Grüßen Melanie Raißle-Weber

Vorstellungsgottesdienst am 25. April 2021

Am 25. April stellte sich Frau Raißle-Weber im Gottesdienst der Gemeinde vor. Durch die Beschränkungen in der Pandemie haben nicht alle Interessierte diesen Gottesdienst mitfeiern können. Deshalb ist die Predigt und die Einführung hier nachzulesen.

Modellprojekt „Engagementförderung - Ehrenamtskoordination“ - Weiterer Hintergrund

In unserer Diözese ist Partizipation ein sehr hoher Wert. Unsere Kirchengemeindeordnung, die seit gut 50 Jahren den Rahmen für das Leben der Kirche am Ort bietet, nutzt da alle Möglichkeiten des kirchlichen Rechts.

Gleichzeitig zeigt sich immer wieder im Alltag eine Versuchung, die Papst Franziskus als  Klerikalismus bezeichnet, als eine sündige Komplizenschaft: Der Pfarrer klerikalisiert, und der Laie bittet ihn höflich, ihn zu klerikalisieren, weil es sich im Grunde für ihn als bequemer erweist.(zitiert aus einer Ansprache während seiner APOSTOLISCHE REISE NACH RIO DE JANEIRO AUS ANLASS DES XXVIII. WELTJUGENDTAGS)

Partizipation bedeutet, das Aufgreifen der persönlichen Aufgabe beim Gestalten des Glaubenslebens. Mehr dazu auch bei den Grundlagen des Prozesses ,,Kirche am Ort''.

2 Bibelworte können uns da Orientierung vermitteln. Ein Wort aus der Apostelgeschichte, Kapitel 20, Vers 35: Geben ist seliger als nehmen. Dieses Wort Jesu gibt der Apostel Paulus bei seinem Abschied den Verantwortlichen der Gemeinde von Ephesus mit. Es ist übrigens ein Wort, welches in der modernen Kultur viel Kraft entwickelt. Es prägt das Selbstverständnis von Teilen der Open Source Bewegung, die wichtige Impulse im Umfeld der Digitalisierung setzt.

Ein weiteres Bibelwort aus dem Jakobusbrief, Kapitel 1, Vers 22 ermutigt uns: Werdet aber Täter des Wortes und nicht nur Hörer, sonst betrügt ihr euch selbst! 

Auf diesem Hintergrund ist die Förderung des Engagements, des eigenen Tun ein wichtiger Beitrag für den persönlichen Glauben.